Dass ich meine alte Oma sehr gemocht habe, schrieb ich ja schon des Öfteren. Sie war eine ziemlich selbstbewusste und mutige Frau. Zumindest, wenn man ihr Leben im Kontext ihrer Lebenszeit betrachtet. Doch das soll jetzt hier nicht das Thema sein. Thema sind vielmehr ihre kleinen Sprüche und Lebensweisheiten, die sie mir und meiner Familie mitgegeben hat und die sie bis heute auf wunderbare Weise lebendig halten.
Ich bewege schon seit längerem die Idee in mir, diese schönen Sätze irgendwie zu verewigen und ihr damit ein kleines Denkmal zu setzen. Jeder Depp kann heute T-Shirts mit bisweilen sinnentleerten Phrasen auf den Markt werfen und die Leute kaufen das Zeug. Von “Ich habe keine Payback-Karte” bishin zu “Das ist so. Akzeptieren Sie es einfach.” ist nahezu alles käuflich. Warum sollte ich nicht also auch die wunderbaren, kleinen Weisheiten meiner Oma vermarkten.
Doch vielleicht sind es nicht nur die Weisheiten meiner Oma, die sich lohnen auf schönen Kleidungsstücken verewigt zu werden.
Was sind Eure schönsten “Spracherbstücke”? Mit welchem Satz würdet Ihr gern Eure Eltern oder Großeltern unsterblich machen?
Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr sie einfach in die Kommentare haut. Vielleicht wird ja eine richtig schöne Kampagne draus.
Also, ran an die Tasten und bitte fleißig weitersagen.
8. Juli 2010









Hurra..es gibt bislang 5 Kommentare ;)
wie alt ist sie dnen da, die oma?
Meine Oma war Jahrgang 1902. Sie muss auf dem Bild knapp sechzig gewesen sein.
Ja, das ist eine gute Idee, finde ich. Mein liebster Spruch, auch wenn ich den nie wirklich 100% zu verwerten und in der Realität anzuwenden weiß:
“Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er `nen Hasen gefangen!” Den hat zwar mein lieber Opa eher von sich gegeben als die Oma, doch wer weiß, von wem der war…
Bin gespannt, was da noch bei rum- kommt.
LG
Würde das T-Shirt meinem Dad widmen.
T-Shirt vorn:
“Kann nicht”:
gibt’s nicht…
T-Shirt hinten :
… über “will nicht”
können wir reden.
Ich habe den Link zu Ihrem Blog gerade bei den Herzdamegeschichten gefunden und ein wenig “geschmökert”.
Meine Mutter hat immer gesagt “wenn`s schlimm ist, tun wir ein Läppchen drum” … das sag ich heute auch immer zu meinem Sohn, wenn er mal fragt “ist das schlimm”.
Das musste ich loswerden, auch wenn dieser Eintrag schon älter ist.
Lieben Gruß, Helga