
Hach, über Erlebnisse auf Bahnfahrten könnte ich seitenlang bloggen. Dieses Verkehrsmittel bietet doch immer wieder hervorragende Ansatzpunkte für lustige bis skurrile Geschichten, die man Dank des hohen Komforts sofort ins Notebook hacken kann.
Seien es beohrringte tuntenhaft durch die Waggons tänzelnde Kontrolleure, die mit näselnder Stimme fragen “Noch ein bisschen mehr Zucker zum Kaffee?”, zutiefst sächselndes Bedienungspersonal vom freundlichen DSG-Team, das zur Begrüßung erstmal die komplette Angebotspalette vom Stroislkochn bis zum Koffeh runterrattert oder eben die gerade neben mir auf der anderen Seite des Ganges sitzende junge Businessfrau mit “Meine Stadt heißt Hamburg”-Tasche, die permanent durch extrovertierte Körpersprache auf sich aufmerksam macht und wild mit dem Kopf zur aus dem CD-Portable dröhnenden Musik wippend lange Texte in ihr Notebook hackt (niemals traf der Begriff “hacken” mehr zu als hier) und dabei mitgebrachte Butterbrotdosen und Trinkflaschen unüberhör- und riechbar leert.
So könnte ich noch stundenlang über solche und ähnliche Dinge berichten. Doch stattdessen wippe auch ich langsam mit dem Kopf zum Sound von Katie Meluas “Crawling Up The Hill” und versinke in grinsend in Lethargie …
3. August 2005









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